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Verunglückter Reisebus im Vollbrand

 

Übungssamstag  den 14.09.2013 starke Rauchentwicklung im Steinbruch Untersteinach.

Ein verunglückter Reisebus gerät in Brand, beim Eintreffen der Feuerwehr Untersteinach steht der Bus bereits komplett in Flammen.

Zum Löschen dieses Infernos wird das Löschmittel F500 eingesetzt. Die Übung dient dem Test des Löschmittels, Ermittlung von Löschmittel- und Wasserverbrauch, und dem richtigen Umgang des Gerätes beim Löschvorgang also Dosierung, Strahleinstellung und Bewegungsabläufe beim Löschen unter realen Bedingungen.

Die Feuerwehr Untersteinach fährt mit den Löschfahrzeugen  LF10/6 und TLF 16/25 an. Nach  Ermittlung der Lage erfolgt der Wasseraufbau, je ein Wasserverteiler gespeist vom Tank der Fahrzeuge. Zwei Angriffstrupps ausgerüstet mit Atemschutz, 2 C- Schläuchen, Hohlstrahlrohr und Löschmittel F500 schließen am Verteiler an und beginnen die Löscharbeit unter Zugabe von 1% Löschmittel, später 0.5%.

Die Erhöhung der Verdunstungsrate des Wassers in F-500 Löschmittelgemischen führt dazu, dass beim Löschen im Vergleich zu purem Löschwasser die Wärme brennender Stoffe sehr schnell und effektiv abgeführt und diese dadurch schneller abgekühlt werden. Das Feuer wird durch Abkühlung des Brandguts unter seine Zündtemperatur gelöscht.

Der Brand konnte in 9 Minuten mit einem Verbrauch von 14 Litern Löschmittel und 2400 Litern Wasser komplett gelöscht werden, wobei wohl die Hälfte der Löschzeit und Verbrauch auf Nachlöscharbeiten von Glutnestern  und Abkühlen des Daches entfällt.

Ein Verblüffendes Ergebnis!!!

Kommandant Daniel Nöske demonstrierte der Bevölkerung die Kühlende Wirkung von F500. Gleich nach dem ablöschen der Flammen kann die Seitenwand des Busses mit der Hand berührt werden.

Rückblick:

Ein Rückblick zum letzten PKW Löscheinsatz „PKW Brand zwischen Untersteinach und Gumpersdorf“  mit herkömmlichem Löschschaum, bei dem die Flammen zwar schnell verdrängt werden konnten aber immer wieder aufflammten. Damals konnte der im Verhältnis zum heutigen „Bus Vollbrand“  kleinere „PKW Vollbrand“ nur mit zusätzlichem Löschwasser- Transport  der Feuerwehr Stadtsteinach  und über 100 Litern Schaummittel gelöscht werden. Zudem kam es bei den  langwierigen Nachlöscharbeiten zur Explosion eines Handy Akkus im Brandwagen. Die Kameraden kamen damals mit einem ordentlichen Schrecken aber starker Blendwirkung davon die Ärztlich untersucht wurde.

 

 



 

  Angriffstrupp mit Atemschutz

               
           
               
               

Wasserversorgung und Atemschutzüberwachung

           

Die Bevölkerung zeigt großes Interesse an der Übung

           
                                    
           

Löschen von Glutnestern im Innenraum

           

Ausgebrannte Innenansicht

           

Vorbesprechung mit der Kinderfeuerwehr

           

Neugier am Ort des Geschehens

           
                 

 

Bericht Rundschau vom 18.09.2013

 

Untersteinacher Feuerwehr probt den Ernstfall

Ein Linienbus ist im Guttenberger Steinbruch in Flammen aufgegangen. Vor zahlreichen Schaulustigen probte die Untersteinacher Wehr den Ernstfall. Dabei wurde auch der neue Lösungsmittelzusatz F 500 getestet.

Es war ein feuriges Spektakel, das sich den zahlreichen Schaulustigen im Guttenberger Steinbruch bot: Ein Linienbus ging dort in Flammen auf. Nicht ungewollt, sondern gezielt wurde er in Brand gesetzt, probte die heimische Wehr doch den Ernstfall. Die rückte in kürzester Zeit mit ihren beiden Löschfahrzeugen 16/25 und 10/6, die ein Fassungsvermögen von 2500 beziehungsweise 600 Liter Wasser haben, in zwei Gruppen im Steinbruch an. Unter den 18 Wehrkräften waren acht Atemschutzträger.

 Gewaltige Rauchschwaden

 Von der Außenseite des Busses nahmen die Aktiven die Brandbekämpfung in Angriff und arbeiteten sich nach innen vor. Nachdem zunächst schwarze Rauschwaden aus dem Bus drangen, verfärbten sich diese nach dem Bersten der Fensterscheiben und verstärkter Sauerstoffzufuhr immer mehr weiß. Schon nach neun Minuten war der "Brand" unter Kontrolle, und wenig später konnte Kommandant Daniel Nöske bereits das erfolgreiche Bekämpfen des Szenarios vermelden.

Mit einem Ventilator wurde der Innenraum abschließend rauchfrei gemacht. Mit der kürzlich angeschafften Wärmebildkamera wurde die Temperatur gemessen. In der Spitzenzeit wurde laut Nöske im Innenraum des Busses eine Temperatur von rund 600 Grad erreicht, die sich nach Löschende auf etwa 50 Grad heruntergekühlt hat.

 Deutlich weniger Wasser

 "Wir haben die Löschübung durchgeführt, um auch Erfahrungswerte über den neuen Löschmittelzusatz F 500 zu sammeln. Insgesamt wurden 2400 Liter Wasser und nur 14 Liter F 500 verbraucht", sagte Nöske, der sich sicher ist, dass durch Löschschaum ein Zigfaches der Menge benötigt worden wäre. Beim Einsatz des biologisch abbaubaren F 500 wird, so der Kommandant, bei Bränden der Wasserbedarf deutlich reduziert. Durch schnelles Löschen könne, abgesehen von der verringerten Emission schadstoffhaltiger Rauchgase und Rauchpartikel, auch die bei einer Verbrennung unvermeidliche Emission des Treibhausgases CO 2 reduziert werden.

 "Außergewöhnliche Übung"

 Auch der Untersteinacher Bürgermeister Heinz Burges zeigte sich begeistert und sprach von einer "lehrreichen Sache in einer außergewöhnlichen Übung": "Wo kann man schon einen brennenden Bus löschen. Die Anschaffungen der Wärmebildkamera und des Löschmittelzusatzes F 500 waren kein rausgeschmissenes Geld".

Nöske dankte Michael Weidemann für das Bereitstellen des Geländes, den Hartsteinwerken Schicker, der Firma Omnibus-Röttgen für das Bereitstellen des Busses sowie allen Rettungsorganisationen. Die Übung verfolgten auch Kreisbrandinspektor Franz Gareis und Kreisbrandmeister Horst Tempel.

 von WERNER OETTER

 

     
     
     

 

                        

                                                            

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